| Referate | Director web | Adauga link | Contact |

Titlu referat: Albrecht Durer

Nivel referat: liceu

Descriere referat:
Albrecht Durer
1471 – 1528E
Albrecht Dürer der
Jüngere (* 21. Mai 1471
in Nürnberg; † 6. April 1528 ebenda, auch: Duerer) war Maler, Grafiker und Kunsttheoretiker von
europäischem Rang. Dürer war ein bedeutender Künstler zur Zeit des
Humanismus und der Reformation.
Leben
Bis zur Selbständigkeit
1497
Bildnis der Mutter, Barbara geb. Holper,
1490/93
Albrecht Dürers Vater, der ebenfalls Albrecht hieß, kam
1455 aus Ungarn nach Nürnberg und übte hier den Handwerksberuf eines
Goldschmieds aus. 1467 heiratete er
Barbara Holper, die Tochter seines Nürnberger Meisters. In 25 Ehejahren gebar
sie 18 Kinder. Als drittes Kind dieser Ehe wurde Albrecht am 21. Mai 1471
geboren. Seit 1475 lebte die Familie Dürer in einem eigenen Haus unterhalb der
Burg (Burgstr. 27: Eckhaus der Gasse unter der Vesten/(Obere) Schmiedgasse).
Albrecht Dürer jun. beschrieb seine Mutter als eine emsige Kirchgängerin, die
ihre Kinder "fleißig" und oft bestrafte. Wohl geschwächt durch die vielen
Schwangerschaften, war sie zudem des öfteren krank.
In früher Jugend nahm ihn der Vater in seine
Werkstatt, um ihn gleichfalls zum Goldschmied auszubilden. Aus diesen
Lehrjahren stammen sein Brustbild, das er 1484 nach dem Spiegel auf Pergament
zeichnete (jetzt in der Albertina in Wien) und eine Madonna mit zwei Engeln von
1485 (Berliner Kupferstichkabinett).
Ende 1486 bis 1490 lernte und arbeitete er
bei dem Nürnberger Maler Michael Wolgemut; Indizien sprechen dafür,
dass Dürer an den Entwurfsarbeiten zur Schedelschen Weltchronik
(erschienen 1493) beteiligt war. Daneben bildete sich Dürer auch anhand
zeitgenössischer Kupferstiche (z. B. Martin Schongauer)
Weiher im Walde
Ostern 1490 bis Pfingsten 1494 begab sich
Dürer auf Wanderschaft an den Oberrhein; der genaue Weg dieser ersten von drei
größeren Reisen zeit seines Lebens ist unbekannt. Möglicherweise war er
zunächst in den Niederlanden oder am Mittelrhein, bevor er sich 1492 im Elsass
aufhielt, wo er in Colmar nicht mehr den am 2.
Februar 1491
verstorbenen Martin Schongauer antraf; dann wandte er sich
nach Basel.
1494 heiratete er die wohlhabende und
schöne Agnes Frey († 1539), eine Nürnberger Bürgerstochter. In der Folgezeit bis 1500
schuf er eine Serie von kleinen Landschaftsaquarellen mit Nürnberger Motiven bzw. mit Motiven von Stationen seiner
Venedig-Reise, die er in der ersten Hälfte des Oktober 1494 antrat. Im Mai
1495 kehrte er zurück nach Nürnberg.
1497 bis 1505
Er machte sich 1497 selbständig und wohl ab
1503 konnte er eine Werkstatt mit Hans Schäufelein,
Hans Süß von Kulmbach und Hans Baldung Grien als Mitarbeitern
betreiben.
In diese erste Periode seines Künstlerlebens
fallen vorwiegend Porträts und einige Selbstporträts: das Bildnis
seines Vaters (1497) in London (National Gallery), sein Selbstporträt (1498)
im Prado in Madrid, das des Lindauer Kaufmanns Oswald Krell (beschriftet
"Oswolt Krel. 1499") in München (Bayerische Staatsgemäldesammlung), sein
Selbstporträt (1500) ebenfalls in München, Bildnis Friedrichs des Weisen (1494/97) in Berlin
(Staatliche Museen Preußischer Kulturbesitz) u. a. Von 1500 stammt auch der
kleine Christus am Kreuz in der Dresdener Galerie, ein Bildchen von
unvergleichlicher Feinheit der Ausführung, und aus derselben Zeit ein
Altarwerk ebenfalls in Dresden ("Die sieben Schmerzen Mariä" und Maria das Kind anbetend, Mitteltafel in München), der
"Dresdner Altar" sowie der um 1504/05 in Auftrag gegebene Ober-St.Veiter Altar
mit der Kreuzigung Christi (heute in Wien, Diözesanmuseum).
Die Haupttätigkeit widmete er jedoch dem
Kupferstich und dem Vorlagenzeichnen
für den Holzschnitt. Besonders den
Kupferstich erprobte er schon sehr frühzeitig; das erste datierte Blatt ist
von 1497, dem aber gewiss schon verschiedene vorangegangen waren. Aus dieser
Zeit stammen ferner: die Offenbarung Johannis (1498), eine Folge von 16
Holzschnitten; Adam und Eva (1502), ein Kupferstich.
Dürers Verbindung zum Humanismus kommt u.a.
in den Illustrationen zu Conrad
Celtis' Schrift "Quatuor libri
Amorum" (1502) zum Ausdruck, der seinerseits Dürer
zuvor bereits als zweiten Apelles gepriesen hatte.
Reise nach Venedig (1505 bis
1506)
Rosenkranzfest,
dat. 1506
Im Jahr 1505
unternahm er eine zweite Reise nach Venedig, wo damals die größten Renaissancemaler der venezianischen
Schule, Tizian, Giorgione, Palma il Vecchio tätig waren;
vor allen aber beeindruckte ihn Giovanni Bellini, den er in einem Brief als den
"pest in gemell" (Bester in der Malerei) pries. Wenn ihn sein ernstes Studium,
sein Fleiß und seine Einsicht schon früher in der Heimat den Wert der
Korrektheit der Zeichnung und eine wahre Naturauffassung schätzen lehrten, so
sah er hier eine ungeahnte Kraft und Tiefe des Kolorits, die nachhaltig auf ihn einwirkten.
Die deutschen Kaufleute zu Venedig bestellten
für die Bartholomäuskirche ein großes Bild, das Rosenkranzfest, welches Kaiser Rudolf II. später für eine große Summe
erwarb und von vier Männern nach Prag
tragen ließ, wo es sich jetzt in der Národní Galerie (Nationalgalerie)
befindet (zuvor im dortigen Kloster Strahow). Es stellt eine Krönung der
Madonna durch zwei Engel dar. Die Jungfrau reicht dem Kaiser, das Christuskind
dem Papst Rosenkränze, ebenso der heilige Dominik und mehrere Engel den
Umstehenden. In dem durch Übermalung sehr verdorbenen Bild ist der
venezianische Einfluss deutlich zu erkennen. Obgleich Dürer in Venedig hohe
Anerkennung fand und der Rat von Venedig ihm einen Jahresgehalt von 200 Dukaten
anbot, wenn er sich in der Stadt dauernd niederlassen wolle, trat er doch im
Spätherbst 1506 die Rückreise in seine Vaterstadt
an.
1506–1514
Ab 1509 ist Dürer Genannter des Größeren
Rats in Nürnberg und so kann man davon ausgehen, dass er maßgeblich an der
Planung künstlerischer Projekte der Stadt beteiligt war.
Graphische Werke
Während dieser Jahre veröffentlichte Dürer
außer vielen kleineren Arbeiten in Kupferstich und Holzschnitt drei beeindruckende
Holzschnittfolgen; in diesen Werkkomplexen zeigt sich Dürers Meisterschaft auf
dem Gebiete der Graphik ganz besonders. Im Einzelnen handelt es sich
um:
Die kleine (Holzschnitt-)Passion (dat.
1509 und 1510) mit 37 Blättern im Format 130x100mm, 1511 als Buch
veröffentlicht;
Die große Passion (1510), die sich in
Darstellung und Format wesentlich von der kleinen verschieden und aus 11
Darstellungen aus dem Leben des Heilands und einem Titelblatt besteht;
Marienleben bzw. Das Leben der Maria (1510 und 1511) in 20
Darstellungen.
Der hl. Eustachius (ca. 1501)
Ferner sind aus dieser Periode noch zu
nennen:
Die heilige Dreieinigkeit (Holzschnitt,
1511)
Die Messe des heiligen Gregor
Der heilige Christoph
Die heilige Familie mit Mutter Anna
Joachim mit dem Rosenkranz.
Damals machte Dürer auch Versuche, mit der
trockenen Nadel auf Kupfer zu ritzen; so
entstanden Die heilige Veronika von 1510, Der Leidensheiland und der büßende
Hieronymus, beide von 1512. Von dieser Zeit an wiegen
überhaupt die Arbeiten Dürers in Holzschnitt und Kupferstich vor, und man begegnet
seltener Gemälden von seiner Hand. Von letzteren kennt man aus dem Jahr 1512
das kleine Bild der heiligen Jungfrau mit dem nackten Kind auf den Armen, eine
angeschnittene Birne haltend (im Schloss Belvedere zu Wien). In dasselbe Jahr fällt zum großen Teil eine Reihenfolge von
kleinen Kupferstichen, die eine dritte Darstellung der Passion umfassen. Auch
erhielt Dürer einen Freibrief von seinem Gönner Kaiser Maximilian zum Schutz
vor der Nachbildung seiner Holzschnitte und Kupferstiche. Als hervorragende
Werke aus dem Jahr 1512 sind noch zu erwähnen die Stiche: Maria auf der
Rasenbank, Christus der Dulder, beides Nadelarbeiten; der heil. Hieronymus in der Felsenschlucht vor
dem Betpult. Aus den folgenden Jahren stammen seine berühmten Stiche:
Ritter, Tod und Teufel,
Der heilige Hieronymus im
Gehäus (1514) Melencolia
I (1514), sowie vielleicht das ursprünglich für die
Nürnberger Katharinen-Kirche bestimmte, jetzt in der Münchener Pinakothek
befindliche Altarblatt der Geburt Christi mit den beiden Paumgartner. Seit 1515
sind auch Eisenradierungen von Dürer
überliefert.
Verbindung zu Kaiser Maximilian
I.
Kaiser Maximilian I. vor grünem
Grund, 1519
Jakob Fugger in der
Pelzschaube, 1516/19
Dürer hat mehrfach im Auftrag des Kaisers
Maximilian I. gearbeitet.
Seit spätestens 1510/11 gab es wohl Verbindungen, die eventuell Willibald Pirckheimer
angebahnt hatte. Alle Werke dienten zumindest mittelbar dem Ehrengedächtnis
und dem Ruhm des Kaisers - neben Dürer waren in diesem Sinne z.B. die
Künstler Hans Burgkmair, Schäufelein und Beck oder auch Albrecht Altdorfer,
Lukas Cranach und Jörg Breu tätig. Fechtbuch; Hieroglyphen des Horapollon
(Pirckheimer!); Der Triumph
(Ehrenpforte und Großer Triumphwagen), für den Dürer und dessen
Werkstatt-Mitarbeiter Hans Springinklee und Wolf Traut den größten und
bedeutendsten Teil zu liefern hatte (die Beschriftungen sind Johann Neudörffer zu
verdanken); das für den St. Georgenorden bestimmte Gebetbuch.
Zu dieser Zeit entstanden parallel aber auch
die Kupferstiche Ritter, Tod und Teufel (1513), Hl. Hieronymus im
Gehäus und Melencolia
I (1514) oder die Kohlezeichnung der alten Mutter, 2
Monate vor ihrem Tod († 1514).
1518 bis 1520
Er widmete sich intensiv den theoretischen
Arbeiten wie beispielsweise der Proportionslehre. Im Sommer 1518 war er...



Curs valutar
Euro4,5511
Dolarul american4,2615
Lira Sterlina5,3015
Gramul de aur170,1555
Leul moldovenesc0,2176
Materii referate

Anatomie (61)

Astronomie (61)

Biologie (546)

Chimie (530)

Contabilitate (87)

Design (4)

Diverse (878)

Drept (356)

Ecologie (59)

Economie (520)

Educatie Fizica (2)

Educatie si Invatanmant (2)

Engleza (463)

Filosofie (99)

Fizica (343)

Franceza (25)

Geografie (838)

Germana (40)

Informatica (354)

Istorie (1169)

Italiana (21)

Latina (26)

Literatura (22)

Logica (6)

Management (133)

Marketing (118)

Matematica (114)

Mecanica (13)

Medicina si Farmacie (229)

Muzica (35)

Psihologie (337)

Religie (248)

Romana (2303)

Spaniola (31)

Statistica (17)

Stiinte politice (27)

Turism (64)

Nota explicativa

Informatiile oferite de acuz.net au scop educativ si orientativ pentru cercetare academica. Va recomandam utilizarea acestora doar ca sursa de inspiratie sau ca resurse educationale.